JHV 2024 mit Boxweltmeisterin Ramona Kühne

am Samstag den 12. Oktober 2024 findet unser JHV Versammlung in der Gasttätte Krone in Wetzlar Münchholzhausen statt. Einlass ab 18.30, Beginn ab 19 Uhr, Interne Veranstalung, nur für Mitglieder.

Bitte nur mit Voranmeldung unter info@spacepartycrew.de / Wir haben hier ca. 60 Sitzplätze plus ca 25 Stehplätze / Also liebe Mitglieder bitte früh anmelden. DANKE

Als Gastrednerin konnten wir dieses mal die 15 malige Weltmeisterin im Boxen Ramona Kühne gewinnen.

Samstag 09.11.2024 Event mit Janine Kunze, Shary Reeves, Marvin Fischer und Niffi.

wir veranstalten hier ein Event für Pflegekinder und Pflegeeltern.

Eintritt 15 Euro, für Pflegekinder und Pflegeletern 12 Euro.

Karten können ab jetzt unter info@spacepartycrew.de vorbestellt werden, es gibt feste Sitzplatznummern!

Die Moderation am 09.11.2024 übernimmt Marvin Fischer bekannt vom Main Tower, youfm und bigcitybeats.

tolle live Musik gibt es an diesem Abend von Niffi.

Wandelbarer Weißflog

Talkrunde mit Sporthelden (v. l.): Moderatorin Julia Nestle, Jens Weißflog, Nicole Uphoff, Claudia Kohde-Kilsch, Vanessa Mark, Schirmherrin Natalie Geisenberger und Rekord-Olympiasiegerin Birgit Fischer. © Thomas Wissner

(nal). Einen solchen Aufgalopp an Olympiasiegern hatte es in Mittelhessen noch nicht gegeben, gleich 21 olympische Goldmedaillen hatte die »Space Party Crew against Aids« im Bürgerhaus Münchholzhausen bei einem »Stelldichein von Sporthelden« vereinen können. Einmal mehr war es Vorsitzenden Torsten »Toni« Weicker gelungen, die Sportstars für einen guten Zweck in den Wetzlarer Stadtteil zu locken.

Alles wieder für den guten Zweck, wurden doch im Verlauf des unter der Schirmherrschaft der sechsmalige Rennrodel-Olympiasiegerin Natalie Geisenberger stehenden Abends Spenden über 7085 Euro übergeben, womit der Verein seine Gesamtspendensumme in nunmehr 24 Jahren auf fast eine Viertelmillion Euro anwachsen ließ.

Fast 200 Besucher konnte die durch den Abend führende FFH-Moderatorin Julia Nestle begrüßen. Im Mittelpunkt stand dabei der Vortrag des dreimaligen Olympiasiegers im Skispringen, Jens Weißflog. Wie wohl sich die Sporthelden in Münchholzhausen fühlen, zeigten die achtfache Kanu-Olympiasiegerin Birgit Fischer und die viermalige Olympiasiegerin im Dressurreiten, Nicole Uphoff, die bereits zum zweiten Mal zur Veranstaltungsreihe der Space Party Crew gekommen waren. Gekommen waren zudem Zweierbob-Weltmeisterin Vanessa Mark und die Wimbledon-Siegerin im Tennis-Doppel, Claudia Khode-Kilsch. Gekommen war auch der österreichische Bobfahrer Markus Treichl, während die dreimalige Olympiasiegerin im Eisschnelllauf, Gunda Niemann-Stirnemann, kurzfristig absagen musste, aber 500 Euro für den Spendentopf übermittelte.

Zwei Sprungstile

Weißflog plauderte in seinem gut einstündigen, aber nie langweiligen Vortrag aus seinem Leben. Der heutige Hotelier und Oberwiesenthaler Ehrenbürger, liebevoll »Floh vom Fichtelberg« genannt, ist der einzige Skispringer, der Olympia-Gold mit unterschiedlichen Sprungstilen holte. Zehn Jahre lagen dabei zwischen dem ersten und zweiten sowie dritten Olympiasieg. »Die beste Voraussetzung für Bestand und Erfolg ist Veränderungsbereitschaft«, hatte er seinen Vortrag als Thema vorangestellt, um damit auch auf die Entwicklung vom klassischen Sprungstil hin zum V-Stil zu schildern.

»Brett vorm Kopf ist Mist, wir machen die Bretter auseinander, dann sieht man mehr«, schilderte er die Technikumstellung vom Parallel- zum V-Stil. V-Stil-Springer hatten damals beim Springen auf einmal die Nase vorn. Zwar schaffte er die Olympiaqualifikation 1992 noch im Parallel-Stil, aber es stand fest, dass der V-Stil der erfolgreicher ist. »1991 hatte ich die Vierschanzenztournee zum dritten Mal gewonnen und hätte ja auch aufhören können. Alles mit dem Parallel-Stil. Manchmal wird man im Sport überholt ohne eingeholt worden zu sein. Die Skisprungwelt hatte sich gewandelt und mit dem Parallel-Stil hattest du keine Chance mehr. Als 1992 der gleichaltrige Österreicher Ernst Vittori im V-Stil bei Olympia gewann, da stand auch für mich fest, du musst es ändern.«

Kindheitstraum

Ausgelöst hatte den neuen Sprungstil der Schwede Jan Boklöv, der zwar 1987 noch belächelt wurde als 42. im Gesamt-Weltcup, diesen jedoch 1988 schon als Zehnter und 1989 als Gesamtweltcupsieger beendet. »Eigentlich müsste es ja Boklöv-Stil heißen, es heißt ja auch Fosbury-Flop«, so Weißflog. Zuvor war es 1988 ein überragender Matti Nykänen, der jedoch im Nachgang an seinen Erfolgen scheiterte und für zahlreiche Negativschlagzeilen nach seiner Sprungkarriere sorgte. »Einen Nykänen hätte es in der DDR nicht gegeben«, stellte Weißflog klar. »Uns hat man schnell wieder auf die Tatsachen des Lebens zurückgeführt, wir mussten wieder um unsere Erfolge kämpfen.« Geld sei dabei nie eine Motivation gewesen. »Ich fand es einfach geil, zur Vierschanzentournee zu gehen. Das war schon in meiner Kindheit ein Traum. Es gab Sachpreise. In Lahti/Finnland gab es eine Mikrowelle für den fünften Platz. Ich war Fünfter auf der großen und der kleinen Schanze und konnte mit zwei Mikrowellen heimgehen. Am Ende der Saison hättest du ein Geschäft für Heimelektronik aufmachen können«, verriet Weißflog.

Um dann noch eine weitere sinnbildhafte Anekdote zu erzählen. Als er seine Preise für eine Videokamera eingetauscht hatte, die dann beim Zoll und Sportministerium festhing, denn Videokameras waren in der DDR verboten, »man hätte ja die Grenzanlagen filmen können. Wir mussten zweimal um unseren Preis kämpfen, beim Sport selbst und danach noch mal«, schilderte er, über welche Umwege dann die Kamera zu seinem Verein geschickt wurde mit dem Hinweis: »Da kannst du sie dir ja dann ausleihen, wenn du was filmen willst.«

Mit vier Jahren habe bei ihm das Verrücktsein angefangen, habe er eine Frage im Eingangsbereich beantwortet, wie man nur so verrückt sein kann, von so großen Schanzen zu springen. Angefangen mit dem Skispringen habe er, weil er zu faul zum Laufen und es was Messbares war. Bei Spartakiade gewonnen, mit 15 Jahren Nationalmannschaft, da sei alles ganz schnell gegangen »und plötzlich springt man mit denen zusammen, die man vorher nur aus dem Fernsehen kannte. Mit 19 Olympiasieger und mit 20 Weltmeister, da denkt man ja, das muss so sein. Aber es kamen auch 1986 bis 1988 Jahre, die ohne Erfolg blieben. Eine richtige Sinuskurve ist auch die Skispringerei, mal geht es hoch mal runter«, berichtete er.

»Ich bin jetzt zwei Jahre länger Hotelier als ich Skispringen gemacht habe. 26 Jahre Skispringen. Ohne Veränderungen geht es nicht. Dies versuche ich auch immer wieder meinen Mitarbeitern zu sagen. Das Leben bringt permanent Veränderungen mit sich. Augen und Ohren offen halten ist immer meine Devise gewesen«, so Weißflog, der bereits 2002 mit dem Nordic Walking begonnen hat. Aber auch E-Bike habe sich als Innovation für das Tourismusgeschäft erwiesen. Dazu zähle auch die Benennung der Zimmer in seinem Hotel nach Skisprungorten. »Wir haben aus allen Zimmern Themenzimmer gemacht. Bleiben Sie immer Innovations- und Veränderungsbereit«, schloss er seinen Vortrag.

Spenden verteilt

Birgit Fischer hatte für den mit viel Beifall bedachten Weißflog ein Geschenk in Form alter vom Flohmarkt geretteter Skier mitgebracht, die im Hotel Weißflogs einen Platz finden sollen. Mit Spenden bedacht wurden der SV Fortuna Pöhla 1884 Skispringen-Pöhla mit 1500 Euro, die Kinderhilfe Organtransplantation mit 1000 Euro, die Vereine Eichhörnchenshutz und Deutsche Kinderkrebshilfe mit jeweils 750 Euro, Plant for the planet 585 Euro sowie jeweils 500 Euro Inka Wetterau, Therapeutisches Reiten Niederrhein, KinderEngel RheinMain, Sportstiftung Hessen und den Heimat- und Kulturverein Münchholzhausen für 1250 Jahre Münchholzhausen.

28.02.2025 kommt Margot Käßmann mit einer Lesung zur Space Party Crew nach Wetzlar

35 Jahre Space Party Crew / 25 Jahre Space Party Crew against AIDS e.V. am 01. Mai 2025

SPACE PARTY CREW gewinnt 5000 EURO!!

Die Space Party Crew against Aids e.V. hat 5000 Euro für den guten Zweck gwonnen!

Danke an die Volksbank Mittelhessen🙏😍😍🙏😍😍

Danke an unseren Oberbürgermeister Manfred Wagner für das gute Händchen an der Glückstrommel!!!! 😍😍🤩😍😍🙏🤩😍🤩😍🙏🤩😍

Wir freuen uns sehr und können das Geld gut für unsere Events 2024 gebrauchen!!

DANKE !!!

JHV der SPC 2023 mit der viermaligen Olympiasiegerin Nicole Uphoff-Selke

Eine Traumkarriere im Sattel

© Lothar Rühl

Die vierfache Olympiasiegerin Nicole Uphoff-Selke berichtet in Münchholzhausen von ihrer steilen Karriere und der Liebe zu „Rembrandt“.

Wetzlar-Münchholzhausen. Für die vierfache Olympiasiegerin im Dressurreiten, Nicole Uphoff-Selke, war es eher ungewohnt vor einem Publikum ohne Pferdebezug zu sprechen. Einmal mehr hatte der „Förderverein Space Party Crew against Aids“ eine deutsche Sportgröße nach Münchholzhausen eingeladen. Die erfolgreiche Sportlerin nahm die Herausforderung an und erzählte aus ihrem Leben, von ihren Siegen und Niederlagen. „Meine Familie hatte nie etwas mit Pferden zu tun“, sagte die 56-Jährige. „Alles fing mit meinem zweiten Geburtstag an“. Damals schenkten ihr die Eltern ein Pferd – allerdings ein Plüschtier, fast lebensgroß. Damit begann ihre „Traumkarriere im Sattel“.

Während einer Urlaubsfahrt durfte sie erstmals auf einem echten Pferd reiten. Mit elf Jahren erhielt sie ihr erstes Pferd „Waldfee“. Zwei Jahre später trat dann ihr späteres Erfolgspferd „Rembrandt“ in ihr Leben. „Ich habe das Pferd nie als Arbeitsgerät gesehen, sondern als Partner“, erklärte die erfolgreiche Sportlerin den Besuchern. Dankbar ist sie noch heute dem ehemaligen Spring- und Dressurreiter Uwe Schulten Baumer (1926 bis 2014), der ihr „den Schlüssel zum Pferd“ erläuterte. Allerdings war ihr Weg nach oben an die Spitze nicht einfach. Im deutschen Verband habe man ihr keine Chance geben wollen. Deshalb ist sie zunächst in der Schweiz geritten. In Lausanne konnte sie 1987 ihren ersten Sieg feiern. Sie wechselt zu Bundestrainer Harry Boldt in Warendorf. „Er hat mir geholfen, dass ich das Pferd zu nichts zwinge“.

1988 ging es zu den Olympischen Spielen in Seoul. Weil ihr Pferd „Rembrandt“ „schlecht drauf war“, drohte das Aus im Wettbewerb. Doch der einstige Dressur- und Vielseitigkeitsreiter Reiner Klimke (1936 bis 1999) setzte sich für sie ein, damit sie trainieren durfte „wie ich es möchte“. So gelang es Pferd und Reiterin, Gold in Südkorea zu holen.

Dressurreiterin wird spoantan Mitglied im Förderverein

Insgesamt 21 Jahre hatte sie „Rembrandt“. „Das Pferd hat gemerkt, wenn es auf Championaten war. Es hat dann alles gegeben“, erinnerte sich Uphoff-Selke. Mit Fotos und einem Film aus Seoul untermalte sie ihr Schilderungen.

1990 war Uphoff erfolgreich bei den Weltmeisterschaften in Stockholm und 1992 bei den Olympischen Spielen in Barcelona. „Waren andere Pferde am Ende der Vorführung müde, ,Rembrandt’ war noch da“, ist sie noch immer begeistert von dem Tier, zu dem sie eine starke innere Beziehung aufgebaut hatte.

Nach einem Beinbruch hat „Rembrandt“ dennoch 1994 eine Silbermedaille erreicht. In der Zeit der Krankheit ist sie mit „Grand Gilbert“ bei Wettbewerben an den Start gegangen. Doch die Zuschauer hätten alle nach „Rembrandt“ gefragt, war das Pferd doch beim Publikum sehr beliebt.

1996 startete Uphoff-Selke mit ihrem langjährigen Pferd in Atlanta – da war „Rembrandt“ bereits 19 Jahre alt. Es kommt selten vor, dass ein Sportler bei drei Olympischen Spielen mit demselben Pferd antritt. Der Senior errang noch einen guten siebten Platz. „Unsere Beziehung war wie eine Ehe. Es war eine Traumpartnerschaft“, fasste Uphoff die Zeit mit „Rembrandt“ zusammen.

Noch heute ist sie dem Pferdesport verbunden. Beim berühmten internationalen Pferdesportturnier „Ciao“ in Aachen ist sie seit Jahren Kommentatorin für den Westdeutschen Rundfunk. Auch in der Nachwuchsförderung ist Uphoff-Selke aktiv. Sie besitzt den Trainerschein A. „In meinem Training geht es darum, das Pferd als Partner zu gewinnen“, erzählte sie.

Uphoff-Selke engagiert sich im Förderverein des Zentrums für Therapeutisches Reiten Niederrhein. Dort habe sie alle Ziele des sportlichen Reitens vergessen müssen. In dem Zentrum werden behinderte Kinder in der Motorik und Sensorik gefördert. Auch gibt es Hilfe bei psychischen Krankheiten. „Hier ist da Pferd der Therapeut“, erzählte Uphoff-Selke. Manchem reiche es, das Pferd zu berühren, um Spannungen und Blockaden abzubauen.

Von der Arbeit des Fördervereins „Space Party Crew“ war die erfolgreiche Dressur-Reiterin so beeindruckt und begeistert, dass sie spontan Mitglied geworden ist.

Samstag 23.09.2023 NEVEN SUBOTIC, Sven Fischer, Evren Gezer und Chenoa Christ.

am Samstag den 23.09.2023 kam Ex-Fussball Profi, Bestseller Autor und Stiftungründer Neven Subotic mit einer Lesung zu uns.

was ein toller schöner genialer Abend für die Space Party Crew Dutenhofen,

Vielen Dank an Evren Gezer, Chenoa Christ, Sven Fischer und Neven Subotic für diesen tiefgründigen und berührenden Abend. Danke an alle Gäste, Sponsoren, Helfer, Spender für diesen tollen Abend.

vielen dank an steffen Jordan von wearhype für die tollen Bilder:

Hohe Auszeichnung für »Toni« Weicker

(nal). Wohl selten zuvor gab es bei einer Ehrung so viel Applaus, bereits bevor die Auszeichnung übergeben wurde, wie bei der Verleihung des Hessischen Verdienstorden am Band durch Hessens Innen- und Sportminister Peter Beuth an Torsten »Toni« Weicker (Dutenhofen).

Der Gründungsvorsitzende des seit 2000 als Verein eingetragenen Space Party Crew against AIDS hat sich bereits seit 1990 engagiert und nach den Worten von Beuth schon viele Preise bekommen. »Normalerweise werden Orden und Ehrenzeichen immer in einem gediegenen Umfeld, in der Hessischen Staatskanzlei, in der Dienstvilla des Hessischen Ministerpräsidenten oder im kleinen Rahmen verliehen. Doch hier müssen wir es anders machen, das verdienstvolle Wirken dort würdigen, wo es herkommt«, leitete Beuth die hohe Ehrung für den 49-Jährigen Weicker für sein 23-jähriges ehrenamtliches Engagement ein. Dieser werde ausgezeichnet für sein Engagement in einem Bereich, für seinen unermüdlichen Kampf gegen die furchtbare Krankheit AIDS.

Dabei sprach Beuth auch das persönliche Schicksal des Geehrten an, der seinen Bruder Tom 2006 durch diese Krankheit verloren habe. Mit diesem habe er seit 1990 tolle Partys gefeiert und Veranstaltungen durchgeführt und sich in diesem caritativen Bereich engagiert und unfassbar vielen Menschen durch sein Engagement geholfen. Toni legte die Musik selbst auf, organisiert den Verein, der mittlerweile 221.086,42 Euro eingesammelt und für gute Zwecke eingesetzt hat.

»Ich bin nicht nur als Vorsitzender der Sportstiftung Hessen gerne zu dieser Veranstaltung gekommen, um diesen Orden zu übergeben. Toni hat es mit dem Sport geschafft, Veranstaltungen zu füllen, Menschen zu begeistern. Repräsentanten des Deutschen Sport, die 27 olympische Goldmedaillen repräsentieren, hier nach Münchholzhausen zu holen. Das ist eine herausragende Leistung.«

Bei der Entgegennahme der Ehrung räumte Weicker ein, dass er dies alles nie gemacht hätte, wenn nicht sein Bruder HIV bekommen hätte. »Es war eine gute Entscheidung und zwei Pflegebabys – das war auch eine gute Entscheidung wie auch die Wahl meiner Frau.« Und für Weickers Ehefrau Verena hatte Beuth Blumen mitgebracht.

Heiner Brand, Susann Atwell, Ulrike Nasse-Meyfarth, Alexander Wieczerzak und Peter Beuth

Am Samstag, den 06.05.2022 fand ein solches Event statt. Die Veranstaltung begann um 18:30 Uhr mit Live-Musik und um 19 Uhr wurde die Begrüßung von Heiner Brand eröffnet. Es gab viele Ehrengäste wie die Schirmherrin Ulrike Nasse-Meyfarth, Alexander Wieczerzak, Weltmeister im Judo, Peter Beuth, Hessischer Minister des Innern und für Sport und Thomas Neu, Geschäftsführer der Sport Stiftung Hessen. Auch Vertreter der heimischen Presse waren anwesend.

Susann Atwell, die Moderatorin des Abends, begrüßte die Gäste und stellte die verschiedenen Ehrengäste vor. Es gab Musik von Cathrin Wenzel und eine kurze Ansprache von Heiner Brand. Der Doppelweltmeister im Handball hielt auch einen Vortrag, der etwa eine Stunde dauerte. Es gab auch einen kurzen Talk mit Alexander Wieczerzak und eine Judo-Übung auf Turnmatten mit Freiwilligen aus dem Publikum.

Der Höhepunkt des Abends war die Spendenübergabe. Insgesamt wurden 8.700 Euro gespendet, die an verschiedene Organisationen gingen, darunter wir mit 500 Euro es gingen auch 1000 Euro an die Sportstiftung Hessen, die von Alexander Wieczerzak präsentiert wurde. Andere Spendenempfänger waren der Deutsche Kinderhospizverein Olpe, Aktion Köln hilft, Dunkelziffer e.V., Aktion Deutschland hilft und die Aktion kleine Liv.

Nach der Spendenübergabe gab es noch eine kurze Gesprächsrunde/Sporttalk, moderiert von Susann Atwell, mit Heiner Brand, Ulrike Nasse-Mehfarth und Alexander Wieczerzak. Zum Abschluss des Abends lud Susann alle zu einem gemütlichen Ausklang an der zweiten Bühne ein, wo es nochmal live Musik vom Paul Simpson Project und Niffi gab.


Samstag 05.11.22 Ewige Helden in Wetzlar

am Samstag den 05.11.2022 kamen zwei Doppel Olympiasiegerinnen zur Space Party Crew nach Wetzlar.

Heike Drechsler und Britta Steffen!!!!

Tobi Kämmerer übernahm die Moderation und gab wieder tolle live Musik von Nica!!

Es konnten wieder 5000 Euro für den guten Zweck gespendet werden!!! Vielen dank an alle Mitwirkende, Gäste, Spender, Sponsoren und Helfer!!! DANKE

Jahreshauptversammlung der SPC Oktober 2022

unsere JHV Versammlung fand Freitag dem 14. Oktober 2022 im Saal der Gaststätte Krone in Wetzlar Müchholzhausen statt. Gastredner waren dieses Jahr die Roth Zwillinge, tolle Musik gab es vom Paul Simpson Project.

Vielen Dank für die schöne Bilder an wearehype.eu – Deine Medienagentur aus Mittelhessen und an Gerhard Barth für den tollen Film !!!

Ehrenamtspreis der Stadt Wetzlar

am Freitag den 06.09.2022 erhielt die Space Party Crew against AIDS e.V. den dritten Ehrenamtspreis der Stadt Wetzlar. Vielen Dank an die Jury und die Stadt Wetzlar.

Fallschirmsprung für den guten Zweck!!!

Ex-Reckweltmeister und Turnlegende Eberhard Gienger hat sein versprechen eingelöst und ist für den guten Zweck gesprungen.

Vielen Dank an Eberhard, Heiko, Andi und Bernhard.

Tolle Aktion wir sind sehr stolz auf Euch!!! ❤️💯

DANKE sagt die Space Party Crew against AIDS e.V. Wetzlar Dutenhofen

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07. Mai Henry Maske & Regina Halmich bei der Spacepartycrew Wetzlar

am 07. Mai 2022 kamen Regina Halmich und Henry Maske zur Space Party Crew nach Wetzlar. Musik gab es live von Diana Schneider. Die Moderation übernahm Christoph Amend vom Zeitmagazin aus Berlin. Wir konnten an diesem Abend 32.500 Euro Spenden. Insgesamt haben wir somit knapp 205.000 Euro für den guten Zweck gespendet. Mit Henry Maske hatten wir jetzt insgesamt 17 olympische Goldmedallien bei der Space Party Crew zu Gast.

Uli Borowka in Wetzlar: „Bin bis zum Lebensende gefährdet“

Brutal ehrlich: Der ehemalige Fußballprofi Uli Borowka stellt bei der Dutenhofener „Space Party Crew“ seine Autobiografie über sein Leben als Alkoholiker in der Bundesliga vor.Von Lothar Rühl🥰🙏👍 WETZLAR-MÜNCHHOLZHAUSEN – Er ist kantig und brutal ehrlich. 16 Jahre lang hat er in der höchsten Fußballliga Deutschlands gespielt. Und 16 Jahre „gesoffen“. Die Rede ist vom ehemaligen Bundesligaprofi Uli Borowka (59). Auf Einladung des Fördervereins Space Party Crew against Aids (Dutenhofen) hat Borowka bei einer Lesung im Bürgerhaus in Münchholzhausen schonungslos über sein Leben berichtet.Die Moderation des Abends hatte die FFH-Moderatorin Julia Nestlé übernommen.

„Volle Pulle. Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker“. So hat der ehemalige Fußballprofi und -trainer Borowka seine Autobiografie betitelt. Sechs Mal spielte er für die deutsche Nationalmannschaft. Der Sauerländer spielte gegen Größen der Fußballwelt wie den Argentinier Diego Maradona. In all diesen Jahren während der Erfolge hat er nach eigenen Angaben täglich eine Kiste Bier, eine Flasche Wodka und eine Flasche Whiskey konsumiert. „Ich war einst Millionär, dann war ich blank“, schilderte Borowka, der als härtesten Verteidiger seiner Zeit galt, sein bewegtes Leben. 16 Jahre war er Alkoholiker, 14 Jahre tablettensüchtig und vier Jahre spielsüchtig, um sein Leben zu finanzieren. „Ich habe drei Autounfälle mit 1,8 Promille gehabt“.Letztendlich hat ihn sein Fußballverein Werder Bremen „rausgeschmissen“, seine Frau mit den beiden Kindern verlassen. In der leeren Wohnung fasste er den Entschluss, sich das Leben zu nehmen. Doch dazu kam es nicht, weil er zu betrunken war. „Ich bin eines Morgens im Februar 2000 aufgewacht und lag unter einer Brücke. Ich muss wohl im Delirium sieben oder acht Meter tief da runter gestürzt sein.“ Er habe nicht damit gerechnet, komplett abzustürzen. „Heute bin ich froh, habe viel weniger Geld, aber eine ganz andere Lebensqualität“, fasst er sein Leben zusammen. Nach dem Sturz von der Brücke hatte Borowka eine schwere Kopfverletzung. „Ich bin dann noch blutüberströmt und ohne Zähne zur Geschäftsstelle von Borussia Mönchengladbach gelaufen. Ich wollte mit Christian Hochstätter, meinem früheren Mitspieler und dem damaligen Sportdirektor, eine Tasse Kaffee trinken“, erinnert sich der Ex-Kicker. Hochstätter hat ihm dann sofort einen Platz in der Fachklinik in Bad Fredeburg im Sauerland besorgt.Seine jetzige Frau Claudia half ihm, aus den Millionenschulden herauszukommen.